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Komplett neue Feuerwehrspitze

Komplett neue Feuerwehrspitze


Auma-Weidatal: Stadtbrandmeisterei und Wehrführung von Mitgliedern neu gewählt
Heidi Henze


Auma-Weidatal Neben den Mitgliedern der aktiven Wehr waren auch die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung, der Bürgermeister der Stadt Auma-Weidatal, Frank Schmidt (CDU), sowie der Ortschaftsbürgermeister Gernot Purkardt anwesend, als das Ergebnis der Wahl des Stadtbrandmeisters von Auma-Weidatal sowie des Wehrführers der Freiwilligen Feuerwehr Auma verkündet wurde. Neuer ehrenamtlich arbeitender Stadtbrandmeister ist David Scheidereiter, sein Stellvertreter ist Marc Glück. Der Stadtbrandmeister sieht als wichtigste Aufgabe die Verbindung zu den insgesamt acht Ortschaftswehren, der Aumaer Wehr sowie zum Bürgermeister und den Stadträten. Ganz neu für Scheidereiter ist die Aufgabe nicht, schließlich bekleidete er neun Jahre lang das Amt des Stellvertreters. Trotzdem hofft er auf einen starken Rückhalt und Unterstützung aller Feuerwehrmitglieder und Behören.
„Ein wichtiges Gut sind die Mitglieder der Ortsteilwehren“, sagt der Stadtbrandmeister. Denn nur so könne man die Unterstützung der größten Wehr Auma in der Landgemeinde gewährleisten und das Ziel erreichen, künftig auch wieder die Jugendwehr zahlenmäßig zu verstärken. „Es soll die Freude und Lust der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren gesteigert werden“, sieht der Stadtbrandmeister ein wichtiges Ziel in seiner zukünftigen Arbeit. Natürlich wüsste auch er, dass er noch vieles erlenen muss, schließlich sei die Arbeit sehr umfangreich, ist sich der Stadtbrandmeister bewusst.
Wehrführer möchte die Einsatzkräfte kontinuierlich wieder aufstocken
Für den neuen Wehrleiter in Auma, Steve Vavrik, und den Stellvertreter Mathias Hoh gilt es, die 17 Einsatzkräfte, davon auch drei Frauen, kontinuierlich aufzustocken. Die Zahl der Mitglieder hatte in den vergangenen Jahren leider abgenommen, so Vavrik. Mit dem Wissen, dass alle Frauen und Männer gebraucht werden, soll das Bewusstsein der Feuerwehrmitglieder, auch die Freude an der Mitgliedschaft gestärkt werden. „Wir brauchen jedes Mitglied“, sagt Vavrik. Die Kameradschaft untereinander sei da ein wichtiger nicht zu unterschätzender Teil.
Die Feuerwehr Auma wurde in diesem Jahr zu 54 Einsätzen gerufen. Das seien so viele wie in den letzten zehn Jahren nicht mehr. Neben Hilfeleistungen waren es auch drei Brände in Piesigitz, ein Hausbrand mit einer eingeschlossenen Person und einer gerissenen Gasleitung sowie Verkehrsunfälle, wo die Einsatzbereitschaft notwendig war. Zu vergessen sei auch nicht, dass sich im Einsatzgebiet sieben Windräder, große Photovoltaikanlagen und Bio-Gasanlagen befinden. Zudem sei auch die Öffentlichkeitsarbeit wichtig. So könne er sich Schnuppertage für die Kinder und Jugendlichen vorstellen. Sechs Mitglieder zählt die Jugendwehr, doch müsse der Nachwuchs für die Arbeit in der Feuerwehr begeistert werden, so Vavrik.
Zudem gilt es, bereits aufgelegte Förderprogramme des Bundes und des Landes Thüringen zu nutzen, wie für die Beschaffung neuer Dienst- und Schutzkleidung oder für die Digitalisierung der Sirenen. Und schließlich muss auch daran gedacht werden, die Feuerwehrtechnik zu erneuern. Das Löschfahrzeug hat mittlerweile 27 Jahre auf dem Buckel, und wie auch Bürgermeister Frank Schmidt bestätigt, würden die Reparaturkosten jedes Jahr steigen. Der Bürgermeister bestätigt, dass ein Fünf-Jahresplan aufgestellt werden muss. Und dann würde darüber nachgedacht werden, wieder einen Feuerwehrverein zu gründen und natürlich die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung in die Arbeit einzubeziehen.

OTZ Wehrleitung 

Foto Heidi Henze


Der neue ehrenamtliche Stadtbrandmeister von Auma-Weidatal, David Scheidereiter,  und sein  Stellvertreter Marc Glück (von links). Bürgermeister Frank Schmidt beglückwünscht auch den neuen Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Auma, Steve Vavrik, und seinen Stellvertreter Mathias Hoh (von rechts).
Heidi Henze / Greiz, TZ

Mittwoch, 29. Juni 2022

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